top of page

„Nein heißt Nein“ – Ein wichtiger Präventionskurs in unserer WfbM

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

In unserer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) wurde kürzlich ein bedeutender Präventionskurs unter dem Motto „Nein heißt Nein – Gewalt darf nicht sein“ erfolgreich durchgeführt. Ziel des Kurses war es, die Teilnehmenden für das Thema Gewalt zu sensibilisieren, sie aufzuklären und in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.


Drei Personen sitzen in einem Raum mit Flipchart und Bildschirm. Text: "Herzlich Willkommen bei dem Kurs Nein heißt Nein".

Gemeinsam geplant und umgesetzt

Der Kurs wurde vom Werkstattrat und den Frauenbeauftragten gemeinsam entwickelt und mit Unterstützung der Vertrauensperson umgesetzt. Um gezielt auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen zu können, fanden getrennte Schulungen für Männer und Frauen statt. Dies ermöglichte eine geschützte Atmosphäre, in der offen gesprochen und gelernt werden konnte.


Mann sitzt lächelnd am Tisch, Flipchart mit bunten Gesichtern und Punkten im Hintergrund. Tisch mit Papieren und roter Karte.

Zentrale Inhalte des Kurses

Im Mittelpunkt standen wichtige Fragen und Themen rund um Gewaltprävention:

  • Was bedeutet „Nein heißt Nein“ eigentlich?

  • Wer verletzt andere Menschen – und warum?

  • Welche vier Arten von Gewalt gibt es?

  • Warum ist „Nein heißt Nein“ auch gesetzlich wichtig?

  • Weshalb darf Gewalt kein Geheimnis bleiben?

Die Teilnehmenden lernten, dass es entscheidend ist, über Gewalt zu sprechen und sich Unterstützung zu holen. Besonders wichtig war die Erkenntnis: Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben ohne Gewalt.


Stärkung von Selbstbewusstsein und Schutz

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf praktischen Übungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Die Teilnehmenden konnten lernen:

  • eigene Grenzen wahrzunehmen

  • deutlich „Nein“ zu sagen

  • sich in schwierigen Situationen besser zu schützen

Diese Übungen stärkten nicht nur das Selbstvertrauen, sondern auch die Fähigkeit, sich im Alltag sicherer zu fühlen.


Orientierung und Unterstützung im Alltag

Zusätzlich wurden die Informationstafeln im Haus Früchting gemeinsam angeschaut und erklärt. Dort finden sich wichtige Ansprechpartner und Angebote, darunter:

  • Werkstattrat

  • Frauenbeauftragte

  • Institutionelles Schutzkonzept

  • Beratungs- und Beschwerdestellen

So wissen alle Beschäftigten, an wen sie sich im Ernstfall wenden können.


Zertifikat von Haus Früchtling für Gewaltpräventionstraining. Text in bunten Farben, Informationen zum Thema "Nein heißt Nein".

Nachhaltige Erinnerung für den Alltag

Am Ende des Kurses erhielt jede teilnehmende Person eine Teilnahmebescheinigung sowie eine Postkarte mit den wichtigsten Botschaften.

Die Postkarte dient als Erinnerung und Unterstützung im Alltag.

Diese fasst das zentrale Thema klar zusammen:


Roter Hintergrund mit weißem, gewelltem Kreis in der Mitte. Darauf steht in fetter, grauer Schrift: "NEIN heißt NEIN".
Plakat mit rotem Rand. Haupttext: "BITTE DENKE IMMER DARAN:" gefolgt von Aussagen über Rechte und Gewaltprävention. Buntes Logo von Haus Früchting unten rechts.

Der Präventionskurs war ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für Gewalt zu schärfen und die Beschäftigten zu stärken. Durch Aufklärung, Austausch und praktische Übungen wurde ein Raum geschaffen, in dem sich alle sicherer fühlen und lernen konnten, ihre Rechte wahrzunehmen.


Denn eines ist klar: Nein heißt Nein – und das gilt immer.


 
 
bottom of page