„Nein heißt Nein“ – Ein wichtiger Präventionskurs in unserer WfbM
- vor 2 Tagen
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In unserer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) wurde kürzlich ein bedeutender Präventionskurs unter dem Motto „Nein heißt Nein – Gewalt darf nicht sein“ erfolgreich durchgeführt. Ziel des Kurses war es, die Teilnehmenden für das Thema Gewalt zu sensibilisieren, sie aufzuklären und in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.

Gemeinsam geplant und umgesetzt
Der Kurs wurde vom Werkstattrat und den Frauenbeauftragten gemeinsam entwickelt und mit Unterstützung der Vertrauensperson umgesetzt. Um gezielt auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen zu können, fanden getrennte Schulungen für Männer und Frauen statt. Dies ermöglichte eine geschützte Atmosphäre, in der offen gesprochen und gelernt werden konnte.

Zentrale Inhalte des Kurses
Im Mittelpunkt standen wichtige Fragen und Themen rund um Gewaltprävention:
Was bedeutet „Nein heißt Nein“ eigentlich?
Wer verletzt andere Menschen – und warum?
Welche vier Arten von Gewalt gibt es?
Warum ist „Nein heißt Nein“ auch gesetzlich wichtig?
Weshalb darf Gewalt kein Geheimnis bleiben?
Die Teilnehmenden lernten, dass es entscheidend ist, über Gewalt zu sprechen und sich Unterstützung zu holen. Besonders wichtig war die Erkenntnis: Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben ohne Gewalt.
Stärkung von Selbstbewusstsein und Schutz
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf praktischen Übungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Die Teilnehmenden konnten lernen:
eigene Grenzen wahrzunehmen
deutlich „Nein“ zu sagen
sich in schwierigen Situationen besser zu schützen
Diese Übungen stärkten nicht nur das Selbstvertrauen, sondern auch die Fähigkeit, sich im Alltag sicherer zu fühlen.
Orientierung und Unterstützung im Alltag
Zusätzlich wurden die Informationstafeln im Haus Früchting gemeinsam angeschaut und erklärt. Dort finden sich wichtige Ansprechpartner und Angebote, darunter:
Werkstattrat
Frauenbeauftragte
Institutionelles Schutzkonzept
Beratungs- und Beschwerdestellen
So wissen alle Beschäftigten, an wen sie sich im Ernstfall wenden können.

Nachhaltige Erinnerung für den Alltag
Am Ende des Kurses erhielt jede teilnehmende Person eine Teilnahmebescheinigung sowie eine Postkarte mit den wichtigsten Botschaften.
Die Postkarte dient als Erinnerung und Unterstützung im Alltag.
Diese fasst das zentrale Thema klar zusammen:


Der Präventionskurs war ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für Gewalt zu schärfen und die Beschäftigten zu stärken. Durch Aufklärung, Austausch und praktische Übungen wurde ein Raum geschaffen, in dem sich alle sicherer fühlen und lernen konnten, ihre Rechte wahrzunehmen.
Denn eines ist klar: Nein heißt Nein – und das gilt immer.



