Im Zeichen des Gedenkens - Gemeinschaftstag der Canisianer im ehemaligen Herz-Jesu-Kloster
Die Brüdergemeinschaft der Canisianer traf sich am vergangenen Samstag im ehemaligen Herz-Jesu-Kloster zu ihrem Gemeinschaftstag.
Im Mittelpunkt standen das Gedenken an die verstorbenen Mitbrüder und ein Gottesdienst, an den sich die Segnung der Gräber anschloss. Neben dem gemeinsamen Erinnern bot der Tag auch Gelegenheit zur Begegnung und zum persönlichen Austausch.
Für Haus Früchting hat dieser Tag eine besondere Bedeutung, denn die Gründung unserer Einrichtung geht auf die Initiative der Brüdergemeinschaft zurück.

Erinnern an Menschen, die Spuren hinterlassen haben
Im Gottesdienst erinnerten sich die Brüder an ihre verstorbenen Mitbrüder, an Bewohnerinnen und Bewohner sowie an Menschen, die die Gemeinschaft und die Entwicklung von Haus Früchting geprägt haben.

Bei der anschließenden Gräbersegnung wurde deutlich, wie sehr das Wirken vergangener Generationen bis heute nachwirkt.

Eine gemeinsame Geschichte, die weiterlebt
Dem Engagement der Canisianer für Menschen mit Unterstützungsbedarf verdankt Haus Früchting seine Entstehung. Die Werte, die das Wirken der Brüder geprägt haben: Die Achtung der Menschenwürde, persönliche Zuwendung und gelebte Nächstenliebe. Sie bilden bis heute eine wichtige Grundlage unserer Arbeit.
Die Verbindung zwischen den Canisianern und Haus Früchting ist mehr als ein Stück gemeinsamer Geschichte. Sie lebt in den Begegnungen zwischen den Mitbrüdern, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden weiter. Der persönliche Austausch hält die gemeinsamen Wurzeln lebendig und verbindet die Generationen.
Der Gemeinschaftstag war daher nicht nur ein Anlass zum Erinnern, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung und Zusammengehörigkeit.
Er machte deutlich: Die Gründungsidee der Brüdergemeinschaft lebt in Haus Früchting weiter – in der täglichen Arbeit und im Miteinander der Menschen.



